Verfasst von: Seemädel | 3. September 2015

Pizzabrötchen mal anders

Bisher kannte ich nur die „klassischen Pizzabrötchen“, wo man eine Masse auf Brötchenhälften gibt, sowie Brötchen mit diversen Zutaten im Teig. Diese Version von Experimente aus meiner Küche war auch für mich neu.

Zutaten:
• 2 Packungen Sonntagsbrötchen (à 6 Stück)
• irgendwas „tomatiges“: Tomatensoße, Tomatenmark, Ketchup
• (italienische) Kräuter
optional:
• (Schwarzwälder) Schinken
• Salami
• Käse

Zubereitung:
Ofen auf 200°C vorheizen.
Jedes Brötchen 4x einschneiden (aber nicht durchschneiden).
Tomatensoße mit Kräutern vermischen und in jeden Einschnitt einen Teelöffel geben.
Wenn gewünscht noch Schinken und Salami dazugeben und am Ende geriebenen Käse draufstreuen.
Für 10-15 Minuten überbacken.

Meine Erfahrungen:
Ich habe gelernt, dass mit „Sonntagsbrötchen“ nicht die üblichen abgepackten Aufbackbrötchen gemeint sind, sondern die Teiglinge aus dem Kühlregal. Wusste ich bislang nicht^^
Die Brötchen lassen sich sehr gut aus der Hand essen, auch besser als die „klassische“ Version.

Leider habe ich kein Foto, aber im o.a. Link findet ihr welche von sehr gelungenen Expemplaren :-)

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Verfasst von: Seemädel | 3. September 2015

Pizzabrötchen

Schnell und lecker :-)
Und mal wieder ein sehr variables Rezept. Ich schreibe deshalb erstmal nur die „Grundzutaten“ auf:

Zutaten:
• 1 Packung Aufbackbrötchen
• 1 Becher Sahne
• Salz, Pfeffer, Gewürze
• 200 g Reibekäse (+ eine Reserve)
optional:
• Schinken, Salami
• Gemüse (Mais, Pilze, Paprika…)
• Tomaten („gehackte Tomaten“ aus der Dose gehen auch)
• Tomatenmark

Zubereitung:
Gemüse ggf. putzen und zerkleinern.
Alle Zutaten bis auf die Brötchen zusammenmischen und 10 Minuten stehen lassen. Dadurch wird die Masse etwas fester. Wenn es doch noch zu weich ist, etwas mehr Käse hinzufügen und noch einen Augenblick stehen lassen.
Brötchen aufschneiden und auf jede Brötchenhälfte etwas von der Masse geben.
Bei 200°C 10-15 Minuten backen.

Meine Erfahrungen:
Die Brötchen lassen sich auch gut vorbereiten, indem man die Brötchen vorbereitet und dann kurz bevor Gäste kommen nur noch in den Ofen schiebt.
Man kann sowohl süße als auch saure Sahne nehmen. Vorteil der sauren Sahne (10%): Viel weniger Kalorien ;-) und sie ist nicht ganz so flüssig.

Verfasst von: Seemädel | 2. September 2015

Schoko-Mandel-Kuchen

Zu Weihnachten habe ich ein ganz „schreckliches“ Geschenk bekommen – ein Kochbuch voller Schokoladenrezepte *g*

Zutaten:
• 225 g Zartbitter-Kuvertüre
• 3 EL Wasser
• 150 g brauner Zucker
• 175 g weiche Butter
• 30 g gemahlene Mandeln
• 3 EL Mehl
• 1 Messerspitze Backpulver
• 5 Eier
• 100 g gehackte Mandeln
optional:
• Puderzucker

Zubereitung:
Springform mit 24 cm fetten.
Backofen auf 180°C vorheizen.

Eier trennen.

Schokolade schmelzen.
Zucker dazugeben und rühren, bis er aufgelöst ist. (Nachdem der Zucker sich bei mir auch nach 10 Minuten nicht aufgelöst hatte, habe ich beschlossen, dass es auch so funktionieren muss. Tat es auch.)
Topf vom Herd nehmen.

Weiche Butter in kleinen Portionen zugeben und schmelzen.
Mandeln (gehackt und gemahlen), Mehl Backpulver miteinander vermischen und einrühren.
Nach und nach das Eigelb zugeben und gründlich unterrühren.

Eiweiß steifschlagen und unterheben.

40 – 45 min bei 180°C backen (bis der Kuchen aufgegangen und fest ist, Oberseite platzt auf).

In der Form 30 – 40 Minuten, danach auf deinem Gitter weiter abkühlen lassen.

Wenn gewünscht: Vor dem Servieren mit Puderzucker bestäuben.

Meine Erfahrungen:
Da man die restlichen Zutaten zur geschmolzenen Schokolade gibt, sollte man zum Schmelzen schon einen entsprechend großen Topf nimmt.
Backzeit: Bei mir waren 30 min bei 180°C auf der 2. Schiene von unten waren schon fast zu viel – die Oberseite war dann schon sehr dunkel und ich habe dann auf reine Unterhitze umgeschaltet. Also behaltet den Kuchen etwas im Auge.
Geschmeckt hat er aber hervorragend, er war ziemlich saftig, und das ist bei mir ja immer ein Kriterium^^

Verfasst von: Seemädel | 2. September 2015

Käserolle auf Crackern

Zutaten:
• 1 Pck. Schmelzkäse
• 1 Pck. Kräuterfrischkäse
• 3 Eier
• 1 Bund Petersilie
• 1 Bund Schnittlauch
• Gouda (in Scheiben)
• 150 g Schinkenwürfel
• Cracker (oder kleine Scheiben Schwarzbrot)
optional:
• Reibekäse
• Parmesan

Zubereitung:
Eier hat kochen, pellen und in Würfel schneiden. Petersilie und Schnittlauch zerkleinern.
Alle Zutaten bis auf Gouda-Scheiben und Cracker vermischen.
Auf jede Goudascheibe etwas von der Masse streichen und aufrollen.
In Klarsicht- oder Alufolie gewickelt in den Kühlschrank stellen (am besten über Nacht und so kalt wie möglich).
Kurz vor dem Servieren mit einem scharfen Messer in ca. 1 cm dicke Scheiben schneiden und jedes Röllchen auf einen Cracker platzieren.

Leider habe ich kein besonders gutes Bild, aber es reicht hoffentlich aus, um eine Idee zu bekommen:

Käserolle auf Cracker

Käserolle auf Cracker

Meine Erfahrungen:
Das Rezept war mit „5 Scheiben Gouda“ angegeben – ich habe keine Ahnung, wie groß die Scheiben der Autorin waren… meine waren eigentlich auch nicht gerade klein, aber ich habe kaum die Hälfte der Masse auf 5 Scheiben untergebacht. Ein paar mehr waren in der Packung, die habe ich genutzt, und den Rest der Masse dann so gefuttert^^.
Den Reibekäse fand ich ganz praktisch, weil die Masse bei mir doch recht flüssig wurde und ich sie damit ein bisschen binden konnte.

Verfasst von: Seemädel | 31. August 2015

Apfelküchlein (aus dem Ofen)

Zutaten:
• 1,5 kg Äpfel
• Saft einer Zitrone
• 250 g Butter
• 200 g Zucker
• 4 Eier
• 400 g Mehl
• 1 P. Backpulver
• Zimt
• Vanille(zucker)

Zubereitung:
Die Äpfel kleinschneiden und mit Zitronensaft vermischen.
Ofen auf 180°-200°C vorheizen.
Butter, Zucker und Eier (schaumig) rühren.
Mehl mit Backpulver, Zimt und Vanille(zucker) vermischen und zur Eier-Zucker-Masse geben.
Apfelstücke mit dem Teig vermischen.
Auf ein Blech mit Backpapier kleine Häufchen geben und 15-20 min backen.

Meine Erfahrungen:
Wenn ihr verhindern wollt, dass die Äpfel braun werden – ich habe sie in eine Mischung aus Wasser und Zitronensäure gelegt und das Wasser dann abgekippt, als der Teig dazu kam.
Der Teig ist recht zäh und es sieht aus, als ob es viiiiiiel zu wenig wäre, aber es kommt tatsächlich hin.
Das Rezept ist äußerst ergiebig, bei mir kamen 4 Bleche mit je 9 etwas größeren oder 16 kleineren Küchlein raus.

Man kann die Küchlein warm oder kalt essen, mit Vanillesoße, Sahne, Zimt-Zucker oder pur… wie man mag.

wenig Teig + ganz viel Äpfel

wenig Teig + ganz viel Äpfel


das leckere Ergebnis

das leckere Ergebnis

Verfasst von: Seemädel | 29. August 2015

Clafoutis

Clafoutis ist ebenfalls eine Errungenschaft meiner Frankreichzeit. Manchmal werden Rezepte negativ bewertet mit der Aussage „ist ja gar kein richtiger Kuchen“, aber das will ein Clafoutis auch nicht unbedingt sein – ich würde es eher in Richtung Pudding ansiedeln. Der Klassiker ist Clafoutis aux cérises, d.h. Clafoutis mit Kirschen.

Zutaten:
• 100 g Mehl
• 60 g Zucker
• 4 Eier
• 250 ml Milch
• 1 Glas abgetropfte Kirschen
optional:
• Vanille(zucker)

Zubereitung:
Alle Zutaten bis auf die Kirschen gut vermischen, am Ende die Kirschen hinzugeben.
Der Teig ist ziemlich flüssig, etwa wie Pfannkuchenteig.
In eine Fettpfanne mit hohem Rand oder eine große Auflaufform geben und bei 180°C (Umluft) bzw. 200°C (O/U) ca. 40 min backen.

Meine Erfahrungen:
An anderem Obst „getestet“ habe ich bereits Erdbeeren, Brombeeren und Rhabarber. Die Zuckermenge hängt dann natürlich auch von der Süße des Obstes ab. Erdbeeren und Brombeeren werden analog zu den Kirschen hinzugegeben, beim Rhabarber habe ich es etwas abgewandelt:
Wie beim Rhabarberhonig den geschnittenen Rhabarber mit etwas Zucker stehen lassen. Die entstandene Flüssigkeit abmessen.
Flüssigkeit mit restlichen Zutaten außer Milch und Rhabarber vermischen.
Dann mit Milch die Flüssigkeit auf 250 ml auffüllen, am Ende den Rhabarber hinzugeben.
Ich bin mir nicht sicher, ob die Milch ausflocken würde, wenn man sie direkt mit dem entstandenen Rhabarbersaft mischen würde, daher habe ich mich für dieses Vorgehen entschieden. Ich habe übrigens gefrorenen Rhabarber verwendet.

Clafoutis (mit Rhabarber)

Clafoutis (mit Rhabarber)

Verfasst von: Seemädel | 29. August 2015

Rhabarberhonig

Ein Rezept nicht nur für Rhabarberfans – ich kenne einige Leute, die normalerweise nicht freiwillig Rhabarber essen würden, aber diesen Aufstrich mögen sie dann doch.

Zutaten:
• 500 g Rhabarber
• 500 g Zucker
• 1 TL Vanille

Zubereitung:
Rhabarber putzen und in kleine Stücke schneiden.
In einer Schüssel mit dem Zucker vermischen und ca. 1 Stunde stehenlassen, zwischendurch gelegentlich mal umrühren.
Dabei bildet sich Flüssigkeit, die man dann zum Einkochen verwendet: Köcheln lassen, bis der Rhabarber zerfallen und die Masse eingedickt ist, gelegentlich umrühren (dauert ca. eine halbe Stunde).
In heiß ausgefüllte Gläser abfüllen, verschließen und auf den Kopf stellen.

Meine Erfahrungen:
Es wird wirklich recht honigmäßig, weniger wie Marmelade.

Verfasst von: Seemädel | 28. August 2015

Lachs-Cake

Kennengelernt habe ich Cake in meiner Zeit in Frankreich und mich dann mal auf die Suche nach einem Rezept gemacht. Ich mag keine zu trockenen Kuchen, egal ob süß oder herzhaft – und so eine Cake ist ein sehr saftiger Kuchen, passt also genau in mein Beuteschema :-P

Zutaten:
• 1 Würfel Hefe
• 150 g Mehl
• 3 Eier
• 14 EL Milch
• 7 EL Olivenöl
• 1 EL Sahne
• Zitronensaft
• 200 g Lachsfilet
• 10 Stengel Schnittlauch (kleingeschnitten)
• 1 Zwiebel (gewürfelt)
• Salz
• Pfeffer
• 1 EL Öl für die Form

Zubereitung:
Ofen auf 200°C vorheizen.
Hefe in 2-3 EL Milch auflösen.
Mehl mit Eiern mischen, Milch, Öl und Hefemischung dazugeben und mischen.
Lachs in kleine Stückchen zerteilen.
Zusammen mit allen restlichen Zutaten zur Mischung dazugeben und vermischen.
In der gefetteten Kastenform ca. 45 Minuten backen.
Stäbchenprobe machen und auf einem Gitter auskühlen lassen.

Meine Erfahrungen:
Im Originalrezept stand „Lachs salzen, pfeffern und 5 Minuten von beiden Seiten anbraten“ – das habe ich irgendwie immer übersehen und als ich es bemerkte beschlossen, dass es dabei bleibt. Wie gesagt, ich bin in der Küche gern mal faul ;-)
Zum Verrühren der Mischung habe ich das Handrührgerät mit den Sahneschlägern genommen.

Lachscake

Lachscake

Verfasst von: Seemädel | 28. August 2015

Feta-Walnuss-Dip

Bei chefkoch entdeckt und sofort für gut befunden :-P

Zutaten:
• 100 g Walnüsse
• 100 g Feta-Käse
• 4 Knoblauchzehen
• 4 EL Tomatenmark
• 6 Tropfen Zitronensaft
• Olivenöl
• Salz und Pfeffer
• Paprikapulver

Zubereitung:
Walnüsse im Mixer mahlen.
Feta zerdrücken (mit einer Gabel – oder dem Kartoffelstampfer).
Knoblauch zerdrücken (Gabel oder Knoblauchpresse).
Alle Zutaten vermischen.

Meine Erfahrung:
Eigentlich hieß es, dass man Walnüsse und Feta gemeinsam in den Mixer schmeißen soll – ich finde ja, dass man den Feta schneller von Hand zerquetscht hat als man ansonsten braucht, um den Mixer wieder sauber zu kriegen^^
Man sollte auf jeden Fall einen „echten“ Feta nehmen, d.h. einen Käse aus Schafs- und/ oder Ziegenmilch. In deutschen Supermärkten gibt es oft einen Käse, der ähnlich aussieht, „Balkenkäse“ o.ä. heißt, aber aus Kuhmilch ist – der schmeckt natürlich viel weniger intensiv und meist hat er auch eine wesentlich festere Konsistenz.

Im Kühlschrank hält sich der Dip mind. 1 Woche. Man kann ihn als Dip zu Crackern oder Gemüse essen oder auch als Brotaufstrich verwenden – ihr seht, die Einsatzmöglichkeiten sind vielfältig ;-)

Verfasst von: Seemädel | 28. August 2015

Rühreimuffins

Verhältnismäßig unaufwendig – der Aufwand hängt vor allem davon ab, welches Gemüse man wählt. Mais und Erbsen aus der Dose gehen natürlich schneller als frisch geschälte und geschnippelte Möhren ;-)

Zutaten:
• 8-10 Eier
• Salz, Pfeffer, andere Gewürze und Kräuter nach Geschmack
• (kleingeschnittenes/ grob geraspeltes) Gemüse
optional:
• gewürfelter Schinken, Speck…
• geriebener Käse
• was euch noch so einfällt

Zubereitung:
Backofen auf 190°C vorheizen.
Förmchen sehr gut einfetten (auch welche aus Silikon oder mit Beschichtung).
Gemüse (und ggf. Schinken o.ä.) in einer Schüssel zusammenmischen, jede Vertiefung des Muffinblechs zu etwa 2/3 damit füllen.
Eier aufschlagen und mit Gewürzen und Kräutern mischen.
In jede Vertiefung etwas Eiermasse füllen, sodass sie etwa 3/4 voll sind.
Ggf. Käse draufstreuen.

Ca. 18-20 min backen.
Nicht wundern, die Muffins gehen beim Backen sehr auf und fallen dann beim Abkühlen wieder ziemlich zusammen.
Nach dem Auskühlen aus der Form lösen.

Meine Erfahrung:
Es empfiehlt sich definitiv ein Muffinblech, im Silikonförmchen fand ich es sehr schwierig und nur Papierförmchen geht vermutlich gar nicht.

Ich hatte an meinem Geburstag 1 Möhre, 2 Spitzpaprika und 1 Dose Mais. Angegeben ist das Rezept mit 8 Eiern, aber das hat bei mir nicht ganz ausgereicht. Rausgekommen sind 16 Muffins.
Zum Umfüllen der Eiermasse kann man entweder eine Schüssel mit Gießöffnung verwenden oder (so habe ich es gemacht) eine geeignete Schöpfkelle (Birnenkelle).
Man kann sie sowohl warm als auch kalt essen.

Die Muffins halten sich in einem luftdichten Gefäß locker einige Tage bis eine Woche – zumindest theoretisch und definitiv nicht in meiner Anwesenheit^^

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